Was wären sie nicht, die rauschenden Nächte des Wiener Opernballs oder anderer Bälle und Festivitäten, ohne die mit edlem Schmuck und prachtvollen Colliers behangenen, graziös dahinschwebenden Damen unserer Zeit. Auch wenn solch ein Satz auch zu längst vergangener Zeit hätte geschrieben werden können, er ist auch heute noch genauso aktuell wie anno dazumal. Denn edler Schmuck, diamantfunkelnde Ringe und Ohrstecker haben heute noch genau denselben Stellenwert wie in vergangenen Zeiten.
Schmuck ist zeitlos und stellt heute wie vor Tausend Jahren immer noch den Inbegriff des Schönen, des Wertvollen und manchmal auch Geheimnisvollen dar. Kein großes Fest, keine Krönungszeremonie, oder Hochzeit, wird ohne die Pracht edlen Geschmeides vorstellbar sein. In ihrer immerwährenden Schönheit stehen edle Ringe und Halsketten wie eh und je als Synonym für Reichtum und Wohlstand. Und dass sie selbstverständlich auch als Status Symbol dienen, hat sich ebenso im Laufe der Jahrhunderte nicht verändert. Gekrönte Häupter haben schon zu allen Zeiten durch entsprechendes Geschmeide ihrem Anspruch auf Macht und Reichtum Ausdruck verliehen.
Aber nicht nur als Zierde für das schwache Geschlecht, auch die Männer der Schöpfung sind edlem Gold, Silber und Platin keineswegs abgetan. Schwere goldene Halsketten, vielleicht nicht gerade jeder- (Manns) Sache, sind dennoch nach wie vor heiß begehrt und werden immer wieder gekauft. Ebenfalls wird der ein oder andere distinguierte Herr mittleren Alters den 1- Karäter am kleinen Finger auch nicht mehr missen wollen.
Aber nicht nur reine Verschönerungszwecke lassen Halsketten, Ringe und Co. nach wie vor und zu allen Zeiten zum Verkaufsschlager werden. Auch die Überlegung Armbänder, Ringe und Colliers als Wertanlage zu betrachten und ob ihres Werte sogar zeitweise mehr im dunklen Tresor als im Tageslicht ihr Dasein fristen zu lassen, findet nach wie vor entsprechenden Zuspruch. Und gerade in Zeiten geradezu schwindelerregender Goldpreise, kann man sehen, dass auch so mancher, an der Börse spekulierende Zeitgenosse, welcher die Anlage in Gold als “langweilig” abgetan hatte, in puncto Wertsteigerung eines Besseren belehrt werden konnte!



